Last Race of the MitReg26
So wie jeder Urlaub unweigerlich zu Ende geht, so geht auch die Wettfahrtserie der MitReg immer wieder zu Ende, und so ist es natürlich auch in diesem Jahr.
Auch dieses Jahr war wieder wie keines vorher. 2026 war zwar insgesamt ein sehr warmes Jahr aber vor der Sommerpause waren nur 2 mittwochs mit ausreichend Wind versehen, an denen dann auch gesegelt werden konnte. In der zweiten Hälfte war das dann zum Glück anders und es konnten alle WF bis auf die Vorletzte absolviert werden. Damit konnte noch einer der Streicher für die 30 in der Wertung befindlichen Yachten gerettet werden.
An dieser Stelle sei allen Helfern und Unterstützern und vor allem der Wettfahrtleitung gedankt, die ihre Zeit eingesetzt haben und u.U. auch selbst auf das Segeln verzichteten. Ganz besonders sympathisch ist es auch, dass in der Regattaleitung nicht nur Segler des WSC und des ASvW vertreten sind, sondern inzwischen auch ein Segler vom ASVzR sich einbringt. All das ist Voraussetzung dafür, dass die MitReg noch eine „analoge“ Regatta ist und nicht von einer App gemanagte werden muss und zu einer „Automaten-Regatta“ wird. Wir können es uns „leisten“ Regatta Hero“, eine App zum Steuern einer Regatta, als Unterstützung für die Wettfahrtleitung mitlaufen zu lassen. Das Mittracken der Wettfahrten durch die App ist aber auch für die Teilnehmer eine schöne Möglichkeit nach der Regatta die Stärken und Schwächen der eigenen Taktik zu erkennen und Manöverkritik zu betreiben. Die letzte WF der MitReg26 ist hier mit einem Link unterlegt.
An dieser Stelle gilt nun auch dem Hauptsponsor der MitReg „Hotel und Gaststätte Wilhelmshöhe“ aller höchster Dank, der die Wendemarke vor der Wilhelmshöhe sponsert. Vielen Dank.
Alles in allem hat sich der Känguru- Start bewährt, wenngleich er natürlich bei jeder Wettfahrt entsprechend der Bedingungen ein etwas anders gearteter Kompromiss ist. Wenn man die Wettfahrten mit den Gesegelten Zeiten nachrechnet, scheint es aber so zu sein, dass sich die Ungenauigkeiten der einzelnen Wettfahrten über die Wettfahrtserie annähernd ausgleichen. Ob das wirklich so ist und von den meisten der Teilnehmer so gesehen wird, sollte man möglichst noch im Herbst auf einer Zusammenkunft der Teilnehmer besprechen und ggf. Änderungen in der Regattadurchführung auf den Weg bringen. Es wäre aber sicher gut, wenn man sich dann auf eine Verfahrensweise einigen könnte, die länger Bestand hätte als eine Saison. Allen kann man es leider nicht recht machen und dazu ist auch das Handicap unter Yardstick nicht ausreichend.
Erfreulicherweise war die letzte Wettfahrt der Saison ein gutes Beispiel, dass das mit dem Känguru-Start schon klappen kann und alle zum Schluss wie erwartbar recht kompakt im Ziel einlaufen. Ein schönes Bild gibt es dazu neben vielen anderen beeindruckenden Bildern im Bildteil zu diesem Artikel.
Letztlich gab es aber einen verdienten Sieger der Serie. Es wurde die Segelyacht MONK. Alle anderen Platzierungen sind entweder unter manage2sail (m2s) oder dem hinterlegten Link zu erfahren. Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch auch für eine wohl unfallfreie Serie.
An der Stelle muss aber leider erwähnt werden, dass vor allem in der Vorstartphase der Seekanal immer wieder nicht konsequent genug gemieden wird. Warnemünde Traffic und sicher auch so manchem Steuermann auf den Brücken der betreffenden Schiffe bekommt so manches Mal sicher aufsteigende Hitze. Das darf nicht sein und so sollten sich alle Segler verhalten und auch die die noch nie in so einer Situation auf der Brücke eines großen Potts gestanden haben. Leider spielen die betreffenden Segler mit unserer schifffahrtspolizeilichen Genehmigung, ohne die es diese Regattaserie so nicht mehr geben würde. Auch diese Problematik sollte man im Herbst noch mal erwähnen und eindringlich besprechen.
Damit bleibt uns nur allen ein gutes Ende der Saison zu wünschen und dazu eine gute Vorbereitung der nächsten Saison, damit wir uns dann alle zu nächsten Serie wiedersehen können.
Das alte Seglerheim, in dem sich vor gut 100 Jahren der WSC gegründet und in diesem Jahr noch mal die Siegerehrung stattgefunden hat, wird es dann vielleicht schon nicht mehr geben. Weniger Improvisationen als in diesem Jahr wird es dann vielleicht in dem neuen Vereinshaus des WSC geben.
In diesem Sinne vielen Dank und kommt gut über den Winter!
Das Team der Mittwochsregatta vor Warnemünde